Meine Medusa, zu finden am Stand der „Arte-Kunstgalerie Stuttgart“ zwischen D3/1 und D4/1, wurde für die Führung durch die Halle von der Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel ausgewählt.
Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle für die großartige Organisation an das Team der Arte-Kunstmesse! ♡
Hintergrund zu Mythos und Idee meiner Medusa-Ton-Skulptur:
Medusa war eine der Töchter der Meeresgötter Phorkys und dessen Schwester Keto. Sie war eine Göttin menschlicher Natur, innerlich stark und bildschön. Poseidon fand dies auch und vergewaltigte sie im Tempel der Athene. Unter anderem, da Medusa dadurch ihr Keuchheitsgelübde gebrochen hatte, wurde sie von Pallas Athene verflucht.
Sie wurde eine hässliche Schreckgestalt, eine Gorgone mit Schlangenhaaren. Jeder, der sie ansah, erstarrte zu Stein. König Polydektes sah in Zeus‘ Sohn einen Nebenbuhler. Er forderte von ihm den Kopf der Medusa. Perseus gelang es mit einigen Hilfsmitteln und Tricks (u. a. dem verspiegelten Schild der Athene) ihn abzuschlagen. Medusa war zum Zeitpunkt schwanger.
Aus dem Blut entsprang, der Sage nach, Pegasus – das geflügelte Pferd.
„Feeling Medusa“ bedeutet, im heutigen Sprachgebrauch, soviel wie sich „ungerecht behandelt“ oder „missverstanden“ fühlen.
Die Medusa ist zum Symbol der Einsamkeit, aber auch des Feminismus geworden. Bis heute ist sie Zeichen der MeToo-Bewegung, sie steht unter anderem für Schutz der Frauen gegen männliche Unterdrückung.
Ihr Kopf wird oft als Amulett getragen – zum Schutz gegen das Böse im Allgemeinen.
